IG II/III² 13373
1Ἀσκληπιοδότης̣ ἱερόν, φίλε, δέρκεο κάλλος
2ψυχῆς ἀθανάτης̣ καὶ σώματος· ἀμφοτέροις γὰρ
3ἓν φύσις ὤπασε κάλλος ἀκήρατον· εἰ δέ ἑ Μοῖρα
4ἥρπασεν̣, οὐκ ἐδάμασ̣σε· θανοῦσα γὰρ οὐ θάνε μούνη·
5οὐδὲ πόσιν προλέλοιπε, καὶ εἰ λίπε· νῦν δ᾿ ἔτι μᾶλλον
6οὐρανόθεν μιν ὁρᾶι καὶ τέρπεται ἠδὲ φυλάσσει.
Kein Text vorhanden.
1Siehe, o Freund, die heilige Schönheit der unsterblichen Seele
2und des Leibes der Asklepiodote: beiden hat nämlich
3eine Natur ihre reine Schönheit verliehen. Wenn auch das Schicksal
4sie raubte, es hat sie nicht bezwungen. Sie starb zwar, aber starb nicht allein.
5Sie ließ ihren Gatten nicht zurück, auch wenn sie ihn verließ. Jetzt nämlich schaut sie
6vom Himmel herab noch mehr auf ihn und freut sich und schützt ihn.
Konkordanz
SEG
- SEG LXVI 2440
- SEG LXVI 2499
IG
- IG III 1383
Bilder
Imagines
CC-BY 4.0